umdasch The Store Makers plant bis 2021 die Produktion am Standort Neidenstein zu schließen und in ein bestehendes Werk in Tschechien zu verlagern. Eine wirtschaftlich sinnvolle Fertigung ist am bisherigen Standort nicht möglich. Alle Strukturen für die Marktbearbeitung und Abwicklung von Kundenaufträgen verbleiben. 

► Bis Ende März 2021 soll sich der deutsche Produktionsstandort Neidenstein (Baden-Württemberg) auf die kundennahe Projektabwicklung konzentrieren und als Vertriebs- und Projektmanagementeinheit agieren. Die Fertigung am Standort in Neidenstein soll zur tschechischen Schwesterfirma verlagert werden.

Die Anzahl der in Deutschland tätigen Mitarbeiter soll dabei von etwa 300 auf rund 200 reduziert werden. Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen sozialverträgliche Lösungen gefunden werden. Die Arbeitnehmervertretung wurde zu entsprechenden Konsultationen eingeladen. 

► Trotz aller Optimierungsbemühungen in den vergangenen Jahren, ist eine nachhaltig wettbewerbsfähige Fertigung von Möbeln für den Einzelhandel am Standort Neidenstein, insbesondere unter den durch die Effekte der Corona-Pandemie veränderten Rahmenbedingungen, perspektivisch nicht erreichbar. 

„umdasch The Store Makers operieren in einem hart umkämpften und durch die zu erwartenden Nachfrageeinbrüche zunehmend schwierigen Marktumfeld in Europa.

Mag. Silvio Kirchmair, CEO von umdasch The Store Makers

„umdasch The Store Makers operieren in einem hart umkämpften und durch die zu erwartenden Nachfrageeinbrüche zunehmend schwierigen Marktumfeld in Europa. Diese Entwicklungen erfordern eine neue Denkweise und klare Strukturen“, schildert Mag. Silvio Kirchmair, CEO von umdasch The Store Makers, die Lage.

So hat umdasch vor mehr als einem Jahr bereits seine Digitalkompetenz erweitert, die Geschäftseinheit General Contracting aufgebaut sowie die Shop Consult-Dienstleistungen gestärkt. Auch in der Fertigung könne sich das Unternehmen dem Anspruch auf uneingeschränkte Wettbewerbsfähigkeit nicht entziehen.

„Wir wollen deshalb die Produktion auch in der Lifestyle Division an einem Standort in Europa konzentrieren, weil wir in den nächsten Jahren in einigen Handelsbranchen von deutlicher Investitionszurückhaltung ausgehen und deshalb proaktiv agieren“, ergänzt Silvio Kirchmair. umdasch The Store Makers setzen mit diesem Schritt konsequent die Weiterentwicklung in Richtung Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen fort. Mittlerweile entfällt bereits mehr als ein Drittel des Umsatzes auf digitale und/oder Beratungsleistungen. 

„Die Entscheidung fiel keineswegs leicht.”

Mag. Silvio Kirchmair, CEO von umdasch The Store Makers

► „Die Entscheidung fiel keineswegs leicht. Als Unternehmen mit 150-jähriger Geschichte sind wir mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern traditionell eng verbunden. Wir planen unsere Mannschaft in Deutschland zu reduzieren, zählen aber weiterhin zu den führenden Anbietern in diesem Markt und wollen für unsere Kunden ein zuverlässiger sowie leistungsfähiger Partner sein und bleiben.

Der von Corona ausgelöste Wirtschaftseinbruch – gerade im stationären Einzelhandel – erhöht den Druck und zwingt uns zur Anpassung der Kapazitäten“, erklärt Silvio Kirchmair abschließend. 

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