Nutzen Sie aktiv die Alternativen zu Fachmessen

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Virtuelle Messen als Alternative zu Events
Virtuelle Messestände - Bild #1271606930 © antorti - iStock.com

Die Corona-Pandemie hat neben vielen weiteren verheerenden Problemen auch den Messebetrieb zum Erliegen gebracht. Es hagelte Messeabsagen in rauen Mengen.

Aber, statt den Kopf in den Sand zu stecken, hat sich die Branche mehrere innovative Wege einfallen lassen, wie man trotz der Absagen stationärer Messen dennoch Unternehmen und Kunden sinnvoll zusammenführen kann. 

Die virtuelle Messe

► Dank moderner Technik mit zum Beispiel 3D-gescannten Messeständen, die man am Laptop oder am Smartphone begehen kann, sind digitale oder auch virtuelle Messen eine gute Alternative. Zum einen können so kontaktlos Neuigkeiten präsentiert werden, zum anderen können über das Internet ohne Reisekosten Besucher aus aller Welt die Produktneuheiten bequem von Zuhause aus bestaunen.

Auch der Aufwand für die Standbetreiber ist deutlich geringer. Das gilt auch für die Personalkosten. Man kann auch dank modernen Trackings genau dokumentieren, wer wie lange den „Stand“ besucht hat und dadurch die Erfolgsanalyse deutlich steigern. 

Die Roadshow

► Statt auf einer Messe die Kunden zu sich kommen zu lassen, können Unternehmen auch den umgekehrten Weg gehen. Für Vorträge, Workshops oder Produktpräsentationen kann man in zwei bis drei ausgewählte Städte reisen. Dort fokussiert man die wichtigsten Vertreter der Kunden, Lieferanten und Medienvertreter an einer großräumigen Location.

Neben der eigentlichen Präsentation können auch Snacks und Getränke gereicht werden. Mit gebührendem Abstand ist auch der persönliche Austausch möglich. Denn die Organisation und Einhalten der jeweils aktuellen Abstandsregeln, sind auf einer geplanten Roadshow deutlich einfacher und zuverlässiger zu einzuhalten als in einer Messehalle.

Der Webcast

► Große Messeveranstalter verlagern ihre Messen in den virtuellen Raum. Es werden dabei verschiedene Kanäle angeboten. So können die Standbetreiber zum Beispiel Online-Vorträgen lauschen und selbst welche veranstalten. Damit kann ein fachlicher Austausch wie geplant durchgeführt werden.

Diese Panels können sich die Teilnehmer individuell zusammenstellen. Über die Vortragsplattformen können auch Präsentationen oder Filme vorgeführt werden. Diese können live moderiert und von den Teilnehmern kommentiert werden. 

Das Webinar

► Ohne die Hilfe von großen Messeveranstaltern und deren Technik können Unternehmen als Alternative zu Messen auch selbst Webinare abhalten. Die Teilnehmer können über Einladungen oder Voranmeldungen dazustoßen. Mit einer guten Software können die Unternehmen Ton, Bild und Präsentation gleichzeitig zeigen und auch den Dialog mit den Teilnehmern steuern. 

Das Publizieren

► Damit die für eine Messe vorbereiteten und aufbereiteten Informationen nicht ungelesen verpuffen, kann man diese über verschiedene Kanäle veröffentlichen. Über einen bezahlten Artikel kann man die Informationen zum Beispiel in Printmedien oder Online-Magazinen unterbringen. Je besser die Informationen aufbereitet sind, desto eher werden sie auch in Fachpublikationen veröffentlicht.

Auch über Newsletter, Berufsnetzwerken wie Xing oder LinkedIn oder auf dem eigenen Unternehmensblog können die Informationen gestreut werden. Auch als Whitepaper können die Erkenntnisse zusätzlich publiziert werden. Über Presseportale kann man zusammengefasste Texte hochladen und erhält dadurch eine wichtige zusätzliche Reichweite. 

Die Online-Kanäle

► Das Entdecken der Online-Kanäle als Alternative zu Messen kann weiterführende Früchte tragen. Nicht nur, dass man zum Beispiel YouTube-Inhalte produziert, Vorträge können auch über die Streaming-Plattform Twitch einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Dort können die Zuhörer dank einer guten Chat-Funktion moderiert an den Vorträgen teilnehmen, Fragen stellen und mit anderen Zuhörern hin und her schreiben. 

Vorteile des Onlinemarketings

► Diese digitalen Kommunikationswege haben alle den Vorteil, dass man schnell miteinander kommunizieren kann. Zudem sind die Zugriffe und Teilnehmer messbare Größen. So kann man den Messe-Erfolg tatsächlich in Zahlen ausdrücken.

Man erreicht über die Onlinemarketing-Kanäle leichter die Entscheider eines Unternehmens. Auf einer regulären Messe können diese von Bekannten oder anderen Dingen leichter abgelenkt werden. Die Investitionen in Onlinemarketing sind in der Regel geringer als für eine normale Messe.