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Samstag, September 26, 2020
Visual Merchandising Das kleine 1x1 des Visual Merchandising

Das kleine 1×1 des Visual Merchandising

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Visual Merchandising ist unverrückbar mit dem visuellem Marketing verbunden. Was die Menschen sehen, am besten oft, begehren sie immer mehr, bis sie sich schlussendlich zu einem Kauf entschließen.

Das visuelle Marketing hat besonders in der Schaufenstergestaltung für Einzelhändler eine verbindende Eigenschaft zu den Passanten auf der Straße. Es schafft eine Beziehung zwischen Menschen, die vorbeigehen und dem Warenangebot im Inneren.

► Das visuelle Marketing im Schaufenster hat die Aufgabe, im Kopf der potenziellen Kunden einen Film ablaufen zu lassen. Und die besten Filme berühren die Menschen auf emotionaler Ebene.

Visual Merchandising hilft bei der Warenpräsentation

Kunden wollen das Geschäft verstehen und begreifen um sich orientieren zu können.

Ein wichtiger Teil von Visual Merchandising ist selbstverständlich die Präsentation der Waren. Viele Retailer wissen, dass man hier einem logischen Aufbau folgen kann. Die Kunden wollen das Geschäft verstehen und begreifen. Daher ist es auch als Einzelhändler wichtig, die Waren in sinnvollen Gruppen darzustellen. Dabei kann man auf Farbe, Größe oder auch Zugehörigkeiten achten.

► Besonders wichtig innerhalb des Visual Merchandising ist die Lichtlösung am Point of Sale. Damit kann man nicht nur einzelne Produkte hervorheben bzw. in bestimmte Gruppen einteilen sondern den Kunden gezielt durch das Geschäft führen.

Man sieht, durch visuelles Merchandising kann man Waren gut präsentieren und gleichzeitig das Umfeld verkaufsfördernd darstellen. Zusätzlich zum Visuellen kann man auch mit Düften und angenehmer Hintergrundmusik arbeiten und so eine Stimmung schaffen, die zum Kaufen animiert.

Möglichkeiten des visuellen Merchandising für Einzelhändler

Visuelles Merchandising kann auch über sogenannte Smart Mirrors die in der Umgebung der Umkleidekabinen eingesetzt werden oder durch Screens mit Touch-Funktion kreiert werden. Über diese können digitale Werbeinhalte und -botschaften in den stationären Geschäften gezeigt werden.

► Wichtig ist es hierbei auf den Content zu achten. Dieser sollte zu Ihrem Angebot dem Stil Ihres Shops und natürlich Ihrer Zielgruppe passen. Auch ist es wichtig, die Inhalte möglichst aktuell zu halten. Pflicht ist hier, sich auf die saisonalen Sortimente oder Themen zu konzentrieren. Noch wertvoller werden digitale Inhalte, wenn sie auch aktuelle Trends wiederspiegeln.

Zu diesen Techniken, Möglichkeiten und Werbeformen zählen:

  • Produktvorstellungen
  • Emotionale Bilder
  • Sonderangebote
  • Regionale und überregionale News
  • Werbespots und Musikvideos sowie
  • Quiz und Spiele

► Nicht nur innerhalb des Stores kann dies funktionieren. Flachbildfernseher in Schaufenstern können nicht nur zur Öffnungszeit verkaufsfördernde Informationen zeigen. Auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten kann so Aufmerksamkeit auf die Angebote des Shops gezogen werden.

Ziele des Visual Merchandising

Zusammenfassend kann man zum Thema Visual Merchandising sagen, dass hierüber das optische Drehbuch des Ladens geschrieben wird. Somit kann man geplant die Aufmerksamkeit der Kunden auf den Laden und die Produkte lenken.

► Im Idealfall schafft man so eine visuell unverwechselbare Marke, die die Kunden fasziniert. Hinzu kommt, dass man dem Kunden durch gezielte optische Gestaltung der Verkaufsfläche die Möglichkeit gibt, sich leichter zu orientieren.

Durch professionelle Lichtgestaltung kann man die Unterschiede im Sortiment nachvollziehbar strukturieren. Der Blick der Kunden wird durch gekonntes Visual Merchandising direkt auf die Ware gelenkt.

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